Köln, August 2026
Die Pressemitteilung dokumentiert
den veröffentlichten Stand vom August 2026.
Wenn Sina Grosser an ihre Oma denkt,
denkt sie nicht zuerst an Einsamkeit.
Ihre Oma hat Familie, bekommt Besuch und ist nicht allein.
Trotzdem hört sie immer wieder einen Satz:
„Ich möchte euch nicht stören.
Ihr seid doch alle beschäftigt.“
Dieser Satz ließ die Kölner Gründerin nicht mehr los.
Die Idee zu Klaudi entstand auf Okinawa in Japan.
Die Insel gehört zu den sogenannten Blauen Zonen,
Regionen der Welt,
in denen Menschen überdurchschnittlich lange
und gesund leben.
Während ihres Aufenthalts fiel Sina Grosser auf,
wie selbstverständlich ältere Menschen dort
in den Alltag eingebunden sind
und welchen Stellenwert Gespräche
und Gemeinschaft haben.
Als sie eines Morgens ihre Oma in Deutschland
anrufen wollte,
machte ihr die Zeitverschiebung
einen Strich durch die Rechnung.
Auf dem Weg am Strand stellte sie sich eine einfache Frage:
Was wäre, wenn jemand meine Oma anrufen könnte,
wenn ich es gerade nicht kann?
Aus dieser Frage entstand Klaudi,
eine telefonische Gesprächspartnerin
auf Basis künstlicher Intelligenz.
Sie führt Gespräche über den Alltag,
Erinnerungen und persönliche Interessen
und wurde speziell für ältere Menschen entwickelt.
Für die Gespräche werden weder eine App
noch ein Smartphone benötigt.
Ein Festnetztelefon oder Mobiltelefon genügt.
Klaudi ersetzt weder Familie noch Freundschaften
und versteht sich ausdrücklich nicht
als medizinisches Angebot.
Ich wünsche mir, dass ein Gespräch mit Klaudi etwas bewegt.
Dass ältere Menschen wieder mehr Freude an ihrem Alltag haben,
sich auf den nächsten Tag freuen
und die kleinen Momente des Lebens bewusster genießen.
Wenn Klaudi dazu beiträgt,
dann ist genau das mein Ziel.
Klaudi entstand in Köln
und wurde von Beginn an gemeinsam
mit älteren Menschen aus der Region entwickelt.
Neben ihren Rückmeldungen
legte Sina Grosser besonderen Wert
auf eine einfache Bedienung,
Datenschutz und einen verantwortungsvollen
Einsatz der Technologie.